Mit den Seebären in die Lagune von Venedig war ein Motto in 2024.

Zwei Crews haben sich eingefunden und gingen am 22. Juni in Casier (südöstlich von Treviso) an Bord. Die Crew „Marco e Polo“ erlaubt sich, einige Zeilen und Bilder zu teilen.
Am ersten Tag schipperten wir auf der Sile flussabwärts in die Lagune und dann weiter bis nach Burano. Unser nächstes Ziel war Vignole, welches uns für die nächsten Tage als Platz zum Nächtigen sowie als Ausgangpunkt für das Erkunden von Venedig diente. Ein Murano-Besuch und das Staunen über die Glaskünstler durften auch nicht fehlen.
Mit dem Vaporetto ging es nach Venedig. Venedig: eigentlich ist alles bekannt, doch entdeckt man immer wieder Neues. Nach Pizza und Cappuccino flanierten wir in den Gassen und machten einen Blick auf die Terrasse von Commissario Brunetti (er war leider nicht anwesend). Ein Spaziergang am Lido rundete den Tag ab.
Mit dem Hausboot fuhren wir vorbei am Dogenpalast und durch den Canale Della Giudecca, danach weiter um die Isola di Poveglia herum und entlang des Lidos bis wir schließlich wieder in Vignole anlegten.
Bis auf einige Unannehmlichkeiten mit der Technik an Bord war die Reise entspannend, interessant und humorvoll. Am 29. Juni traten wir die Heimreise an.

ADDIO BELLA ITALIA

Die Seebären erobern die Andamansee

Ein Segeltörn in der Andamansee war für den Zeitraum April 2020 geplant. Mit den über einen Zeitraum von zweieinhalb Jahren eingeschränkten Reisemöglichkeiten wurde die Einreise nach Thailand für uns erst wieder im November 2022 möglich.
Somit waren wir zu dieser Zeit eine der ersten Touristengruppen, die das Land nach dem Look-Down besuchten.
Den Törn starteten wir in der Phuket Yacht Haven Marina (8°10’10.79″N; 98°20’18.76″E). Die Versorgungstour im Supermarkt und Übernahme des Katamarans waren ziemlich entspannt, da nur 2 weitere Crews in der Marina ihre Yachten für einen Törn vorbereiteten.

Unsere Reiseroute führte uns zur Ko Ta-Pu (James Bond) Insel und weiter ins das Nomadendorf KoPanyi. Mit einer Tour durch die Mangroven im nördlichen Abschnitt der Phang Nga Bucht ging es mit einigen Ankernächten nach Krabi.

Für die vor uns liegenden Tage wurden die Vorräte inklusive Wasser aufgefüllt.
Vorbei am Chicken Rock (7°56’56.41″N; 98°48’29.13″E) ging es weiter in Richtung Süden nach Ko Phi Phi.
Nach nun doch schon einigen Seemeilen sei zu erwähnen, dass es kaum Wind gab, um mit Segelkraft voranzukommen. Den Großteil der Strecke legten wir mit Motor zurück.
Auf Ko Phi Phi war Seele baumeln angesagt. Am nördlichen Strand (Loh Dalum Beach) lud uns die bunte Unterwasserwelt zum Schnorcheln ein.

Auf unserem Weg zum nächsten Ankerplatz machten wir einen kurzen Abstecher in die Bucht von Pi Ley Bay (7°41’6.59″N; 98°46’3.03″E), bekannt durch den Film „The Beach“. Gefühlsmäßig haben sich an diesem Strand alle Thailandurlauber eingefunden – volle Boote, volle Bucht.
Im Regen ging es zur Insel Ko Racha Yai (7°36’27.17″N; 98°22’4.88″E) weiter. Das glasklare Wasser lud abermals zum Schnorcheln ein.

Unser nächster eingeplanter Stopp war der Patong Beach. Am Festland schlenderten wir durch die Stadt und arrangierten eine Tour, welche uns auf eine Elefantenfarm (Nopparat Elephand Camp) und zu einer Affenvorführung (Kathu Monkey Show) führte. Wenn uns auf dieser Reise etwas negativ aufgefallen ist, dann ist es die unwürdige Unterbringung dieser Affen – würde nie mehr eine solche Vorstellung besuchen!
Natürlich durfte auch der Große Bhudda und der größte von 29 buddhistischen Temple in Phuket, Wat Chalong auf unserer Besichtigungstour nicht fehlen. Bei Regen legten wir an und bei starkem Regen legten wir in Patong wieder ab.

Unsere nächste Ankerbucht (Nai Han Beach; 7°46’31.78″N; 98°18’22.22″E) zeichnete sich durch einen imposanten Sonnenuntergang aus.

Mit dem Verlassen dieses Ankerplatzes waren wir bereits in den letzten Tagen unsere Reise. Mit einem Kurs durch die Ao Chalong Bucht ging es auf die Insel Ko Yao Yai wo wir am Loh Pared Beach vor Anker gingen.

Wehmütig traten wir den letzten Tag auf See an und ankerten am Coco Beach/Palm Beach Club (im Norden der Insel). Einmal noch „abhängen“ und das als einzige Gäste im ganzen Ressort, bevor es in die Ausgangsmarine ging.

Für die 6-köpfige Crew ging der zweiwöchige Törn mit einem Phuket Stadtrundgang zu Ende.